letzter DEAGo als Taschenlampengottesdienst

Das Wetter an diesem Sonntagabend ließ nichts aus. Sturm und Regen zeigten die typische Seite des Monats November. Dennoch fanden sich zum angekündigten letzten DEAGo am 15.11.2015 zahlreiche Besucher ein, die dem anheimelnden Licht der Laternen vor der Kirche gefolgt waren.

DSC_5501_HWZur Begrüßung wurde allen eine kleine rote LED-Taschenlampe mit der Aufschrift „Jesus – Licht der Welt“ überreicht. Stoffbahnen in den Regenbogenfarben schmückten den Altarraum. Sprüche an den Emporen – eines der Markenzeichen der Etwas-Anderen-Gottesdienste – regten zum Nachdenken über das Thema an. Die Band Johnson Grass begeisterte mit feinster Folkmusik und melodischen Worship-Songs. Das Anspiel lenkte zum Thema „Feiert Jesus – er kommt wieder!“: wie gut sind wir vorbereitet?

Wolfgang Freitag aus Radebeul machte in der Predigt vom Gleichnis der 10 Jungfrauen deutlich, dass man als Christ in einer GmbH (Gesellschaft mit begründeter Hoffnung) lebt. Unser Leben soll keine Vertröstung auf ein Jenseits sein, sondern eine aktive Zeit im Hier und Jetzt und eine Vorbereitung auf ein Leben nach dem Tod. Wir dürfen in dem Bewusstsein leben, dass Jesus für uns alles vorbereitet hat und das ist Grund zu großer Freude!

Während der Rückschau auf acht Jahre mit insgesamt 28 DEAGos und zur Untermalung der Lobpreislieder kamen die Taschenlampen zum Einsatz und erzeugten eine wunderbare Stimmung in der fast dunklen Kirche. So wurden Liedzeilen wie z.B. „dein Wort ist ein Licht auf meinem Weg“ praktisch untermalt.

Das DEAGo-Team verabschiedete sich mit einer Bilderfolge und der Erinnerung an zahlreiche Themen, Ideen und Aktivitäten, die beim anschließenden Imbiss zum Gegenstand guter Gespräche wurde. Möge das Licht und die Botschaft der kleinen Lampe symbolhaft den Alltag derer, die einen oder mehrere DEAGos miterlebt haben, erhellen.

Renate Windisch

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